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Frau Käthe Kirchner und Jutta Zimmerling erhielten den Ehrenbrief
des Main-Kinzig-Kreises für ihr ehrenamtliches kirchliches Engagement.
"Der Ehrenbrief ist eine Auszeichnung des Main-Kinzig-Kreises.
Den Ehrenbrief des Main-Kinzig-Kreises können Personen erhalten,
die in der kommunalen Selbstverwaltung oder in kommunalen Einrichtungen,
in Vereinen mit kulturellen oder sozialen Zielen oder in vergleichbarer
Weise mindestens zehn Jahre ehrenamtlich über das normale Maß hinaus tätig waren
oder Personen, welche sich besondere Verdienste um das Ehrenamt erworben haben.
Die oder der Vorgeschlagene müssen der Auszeichnung würdig sein."
Die Ehrenbriefe wurden vom Bürgermeister Michael Göllner mit einer kleinen Laudatio
im Rahmen des traditionellen Gottesdienstes der evangelischen Kirchengemeinde während
des Dorffestes am 19.Juni 2011 übergeben.
Altkleider-Sammlung für Bethel vom 31. März bis zum 5. April 2011.
Abgabestelle:
Otto Euler und Käthi Kirchner,
Langgasse 21, 63546 Hammersbach
Gerne werden auch Briefmarken für Bethel angenommen
Der Obst- und Gartenbauverein Hammersbach unterstützte Ende Oktober 2010 mit einer
Spende von 250€ das Vorhaben unserer ev. Kirchengemeinde zur Errichtung
einer behindertengerechten Toilettenanlage.
Der Erlös vom Orgelkonzert in der Kirche von Langen-Bergheim für die Büdinger Tafel beträgt 275 Euro.
 Der neue Kirchenpräsident
Liebe Gemeindeglieder!
Am 1. Januar 2009 habe ich das Amt der Kirchenpräsidenten der
Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN)übernommen.
Im September des vergangenen Jahres hat mich die Kirchensynode
als Nachfolger von Prof. Peter Steinacker gewählt, der im Alter von
65 Jahren in den Ruhstand ging. Gerne stelle ich mich Ihnen, den
Leserinnen und Lesern des Gemeindebriefs der Evangelischen
Kirchengemeinde Langen-Bergheim nun als neuer Kirchenpräsident vor.
Die Wahl in das höchste Amt in unserer Kirche und alles, was danach
geschehen ist, bewegen mich sehr. Die Wahl ist eine große Ehre für
mich. Sie bedeutet eine große Änderung in meinem Leben und stellt
eine nicht minder große Herausforderung dar. Mich berührt sehr,
dass mir zum Beginn meines neuen Dienstes viele Menschen aus
unserer Kirche Glückwunsche geschickt haben. Einige haben mir
geschrieben: „Wir haben das getan, was Sie sich bei Ihrer Wahl
gewünscht haben. Wir haben für Sie gebetet.“
Dies zu hören tut mir sehr gut. Ich habe bereits gespürt, welch
große Verantwortung und manchmal auch Last dieses Amt mit sich
bringt. Ich habe aber auch selten so stark wie in den letzten
Monaten empfunden, welche Kraft von Segenswünschen und
Gebeten ausgehen kann. Dafür möchte ich allen danken, die den
Beginn meines Dienstes als Kirchenpräsident mit Glückwünschen,
Gebeten oder guten Worten begleiten.
Ich war viele Jahre Gemeindepfarrer, zuletzt in Lauterbach im
Vogelsberg, und war als Dekan mit anderen zusammen verantwortlich
für die Evangelische Kirche in einer Region. Dabei habe ich viele
engagierte Menschen kennengelernt und viel ehrliches Interesse an
der evangelischen Kirche und dem christlichen Glauben erlebt.
Ich glaube, das gilt für unsere gesamte Kirche.
Mir liegt persönlich sehr daran, dass in unseren Gemeinden gern
und mit Freude Gottesdienste gefeiert werden. Und mir liegt genauso daran, dass wir als evangelische Gemeinden
uns nicht zurückziehen, sondern das Leben in den Städten und Dörfern aktiv mit gestalten.
Als Kirchenpräsident vertrete ich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau nach außen und
leite sie zusammen mit anderen. Ich schaue sehr zuversichtlich in die Zukunft. Wir sind eine Kirche,
die von vielen mitgetragen und mitgestaltet wird. Menschen kommen zu uns, um mit anderen Gott zu begegnen
und Gottesdienste zu feiern. Wir erleben Gemeinschaft und Ermutigung. Gleichzeitig wollen wir die Liebe
Gottes weitergeben, die wir als christliche Kirche durch Jesus Christus erfahren haben.
Wir sind für andere da, wir haben Raum für jung und alt – und auch im mittleren Alter. Wir bieten Seelsorge
und Beratung an, wir kümmern uns um Asylsuchende und Flüchtlinge.
Unsere evangelische Kirche zieht Menschen an, wenn wir unseren Glauben am Sonntag und im Alltag
überzeugend leben. Ich stelle mir unsere Kirche und unsere Gemeinden wie ein offenes Haus vor,
mit weiten Türen, damit Menschen leicht hineingehen können, um sich zu stärken. Und leicht hinaus,
um als Christenmenschen die Welt im Sinne Gottes mitzugestalten.
Im diesem Jahr 2009 sind Kirchenvorstandswahlen. Sie haben das Motto: „Evangelisch!“
Als Evangelische haben wir viel Freiheit, aber auch große eigene Verantwortung in Glaubensdingen.
Wir glauben, dass Gott uns Menschen Gelassenheit und Mut schenkt in seinem Sinn zu leben. Und wir
sind überzeugt, dass unsere evangelische Kirche den Menschen gut tut. Deshalb wollen wir dafür sorgen,
dass die Gemeinden und alle anderen kirchlichen Einrichtungen lebendig, offen und einladend sind.
In diesem Sinne soll sich die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau weiterentwickeln. Dafür
will ich mich einsetzen und freue mich, wenn möglichst viele mit mir unterwegs sind.
Ich wünschen Ihnen allen Gottes Segen.
Dr. Volker Jung
Kirchenpräsident
Ev. Kirchengmeinde Langen-Bergheim beteiligt sich an der Aktion „Brot für die Welt“
Die Ev. Kirchengemeinde Langen-Bergheim schenkt bei ihren Gemeindeveranstaltungen
ab sofort nur noch fair gehandelten Kaffee aus. Die Gemeinde beteiligt sich damit an
der Initiative
„Gerecht genießen – 1.000 Gemeinden trinken fair“.
Das evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ will mit dieser Aktion bis Ende des Jahres
2008 eintausend Gemeinden gewinnen, die sich verpflichten, im Rahmen ihrer Veranstaltungen
ausschließlich fair gehandelten Kaffee, erkennbar am Transfer-Siegel, auszuschenken.
„Brot für die Welt“ stellt den Gemeinden ein Schild zur Verfügung, mit dem der Entschluss
öffentlich dokumentiert wird. Dieses Schild wurde in einem kleinen Festakt am Gemeindehaus
in der Glockengasse angebracht. Die evangelische Kirchengemeinde Langen-Bergheim möchte
mit der Beteiligung an dieser Initiative und ihrem Eineweltstand in der Kirche einen Beitrag
zu mehr Gerechtigkeit im Welthandel leisten und ein Zeichen gegenüber der lokalen Öffentlichkeit
setzen. Gleichzeitig wird damit die Initiative „1.000 Gemeinden trinken fair“ von „Brot für die Welt“
unterstützt. Die Ev. Kirchengemeinde würde sich über die Beteiligung der Einwohner an diesem Vorhaben
sehr freuen.

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